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Gedanken zur Kunstmarktproblematik

Die Problematik im sogenannten Kunstmarkt ist der Mangel an Definition dessen was Kunst ist und wo der Nutzen für die Gesellschaft und den Einzelnen liegt.
Wenn wir Produkt (Kunstdokument) und Prozess emotional von einander Trennen würden, käme es nicht zu oft sichbar werdendem Selbsthass bei Künstlern und auch Kunstrezipienten. Ausserdem sollte jeder der Handel in diesem Bereich betreibt endlich begreifen, dass nicht jedes „luxury Gadget“ die Anforderungen eines Kunstdokumentes erfüllt, sondern eben nur der Schmückerei sowohl von Räumen als auch der Eitelkeit des Erwerbers dient.
Das ist nicht verwerflich sondern nur eine Ausgeburt unserer Gesellschaft, die oft von der Einfältigkeit des Handels in all seinenFacetten bestimmt wird.

In diesem shop versuchen wir Ihnen Angebote zu unterbreiten die durchaus schmückenden Charakter haben können, aber eben auch den Schritt des Kunstprozesses dokumentieren. Uns ist wichtig, dass Sie in sich hinein schauen und hören, um zu ergründen was gerade, während der Auseinandersetzung mit den Bildwerken, mit Ihnen passiert!

Kunstprozesse sind nicht dazu gedacht nur ein Wohlfühlumfeld zu schaffen, sondern um Gefühle und Gedanken in jedwede Richtung auszulösen. Dies verlangt von Ihnen als Betrachter Arbeit an sich selbst.
Daher auch das hier zu erwerbende Buch „Kunst kann man nicht kaufen„, denn jeder der sie sich erschließen will, muss sich „die Kunst“ erarbeiten!

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